Geld anlegen – eine Aufgabe, die in Zeiten schwieriger wirtschaftlicher Lage eher seltener nachgefragt wird. Dennoch wollen Sparer wissen, wo und wie sie ihr Geld am besten anlegen können oder sollten. Gerade dann, wenn die wirtschaftlichen Entwicklungen der Zukunft fraglich sind, geht es den Anlegern darum, ihr Geld sicher anzulegen und ihre Schäfchen sozusagen ins Trockene zu bringen. Der Markt der Geldanlagen ist dabei schier unendlich groß. Das klassische Tages- und Festgeld kennen die meisten Anleger noch, geht es dann aber um Fonds, Anleihen und Aktien fällt der Überblick schon schwerer.

Das ist auch einer der Gründe, warum der Geldanlage Vergleich so wichtig ist. Denn die Unterschiede sind erheblich und nicht jede Form der Anlage eignet sich auch für jeden Anleger. Geldanlagen, die hohe Renditen versprechen, sind oftmals mit ebenso hohen Risiken behaftet. Das kann sogar bis hin zum Totalverlust reichen. Im Gegenzug dazu sind Geldanlagen mit geringeren Renditen oft sehr sicher, im schlimmsten Fall können sie aber so geringe Renditen aufweisen, dass damit nicht einmal die Inflation gedeckt wird. Dann fährt der Anleger damit sogar Verluste ein. Das Ziel bei einem Vergleich Geldanlage ist es deshalb, die richtige Mischung aus Sicherheit und Rendite zu entdecken.

Geldanlage vergleichen: Der Anlagehorizont entscheidet

Damit Verbraucher beim Geldanlage Vergleich das für sie passende Produkt finden können, ist es überdies von Bedeutung, dass sie sich im Vorfeld darüber im Klaren sind, wie lange sie ihr Geld anlegen wollen. Sehr langfristige Geldanlagen eignen sich nur dann, wenn das Geld nicht doch einmal kurzfristig benötigt wird. Ein vorzeitiger Ausstieg ist in der Regel nämlich nicht oder nur mit erheblichen finanziellen Einbußen zu bewerkstelligen.

Eine kurzfristige Anlage dagegen sorgt in der Regel für geringere Renditen. Dafür bleibt der Anleger hierbei aber stets flexibel und kann über das Geld genau dann verfügen, wenn er es benötigt.

Vergleich Geldanlage: Welche ist die Beste?

Beim Vergleich Geldanlage ist es also wichtig, sich zunächst einige Gedanken über die eigenen Anforderungen an die Geldanlagen zu machen. Langfristige Geldanlagen dürfen in der Regel mit einem höheren Risiko behaftet sein. So hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass Aktien beispielsweise zwar zu den riskanten Geldanlagen gehören, allerdings bei sehr langfristigen Anlagezielen die besten Renditen erwirtschaften konnten.

Wem es um die Sicherheit geht, der sollte sich für Tages- oder Festgeld entscheiden. Hier ist ein Verlust des Kapitals quasi ausgeschlossen, da die Gelder über den Einlagensicherungsfonds abgedeckt sind. Hinsichtlich der Zinsen gibt es allerdings erhebliche Unterschiede, so dass man diese Geldanlage vergleichen muss, um die richtige zu finden. Beim Festgeld ist zu beachten, wie die Zinszahlung aussieht. Wird sie dem Festgeldkonto zugebucht oder auf das Girokonto ausgezahlt? In ersterem Fall kann vom Zinseszins profitiert werden. Das Festgeld ist aber meist für einen bestimmten Zeitraum ausgerichtet, so dass man vorab nicht über das Geld verfügen kann.

Beim Tagesgeld zeigen sich Unterschiede vor allem in den Auszahlungsintervallen, diese können jährlich, quartalsweise oder auch monatlich erfolgen. Je häufiger die Zinsen dabei ausgezahlt werden, desto besser, denn so kann der bekannte Zinseszinseffekt wieder mit genommen werden.