Investition

Tagesgeld, Tagesgeldkonto

Tagesgeld ist heute eine beliebte Form der Geldanlage, denn sie ist jederzeit verfügbar und bietet somit ein hohes Maß an Flexibilität. Anders als zum Beispiel bei Sparkonten kann der Gesamtbetrag auf dem Tagesgeldkonto  täglich verfügt werden, eine Kündigungsfrist ist nicht notwendig.

Tagesgeldkonto eröffnen

Ein Tagesgeldkonto wird in der Regel in Form eines Girokonto eröffnet, allerdings ist bei ihm der Zahlungsverkehr nicht möglich. Weiterhin können Kreditkartenkonten als Tagesgeldanlage genutzt werden. Einzahlungen können per Überweisung vom eigenen Girokonto erfolgen, Auszahlungen werden auf ein vorher angegebenes Referenzkonto getätigt

Tagesgeld – Zinsen und Angebote

Die Zinsen, die Sie auf ihr Tagesgeldkonto erhalten, werden entweder monatlich oder vierteljährlich gutgeschrieben. Je kürzer der Zeitabstand der Zinszahlung, desto vorteilhafter ist es für den Kunden, denn so wird ein Zinseszinseffekt erzielt.

Wenn Sie Möglichkeiten der Geldanlage in Tagesgeld suchen, finden diese zumeist im Internet bei Direktbanken. Filialbanken vor Ort haben dieses Produkt in der Regel nicht im Angebot, sie weichen auf Alternativen wie Geldmarktfonds aus. Der Grund hierfür liegt in der Gestaltung der Konditionen. Aufgrund ihrer geringen Kosten können Direktbanken das Tagesgeld zu sehr marktnahen Konditionen vergeben, Filialbanken müssten hohe Abschläge beim Zins tätigen, wodurch Tagesgeld hier uninteressant wird.

Da die Bedingungen für Tagesgeld bei nahezu allen Banken gleich sind, ist der Zinssatz ausschlaggebend für den Abschluss.

So sind derzeit Zinsen zwischen 0,4% und 2,5% p.a. zu finden. Einige dieser Zinssätze sind allerdings nur eine gewisse Zeit (Bsp. 6 Monate) gültig oder sie sind an andere Bedingungen, zum Beispiel der Eröffnung eines Depotkontos, geknüpft. Der Grund für diese hohen Zinsen liegt in der Gewinnung von Neukunden.

Die besten Festgeldkonten im Zinsvergleich!

Sie möchten gerne wissen wo Sie ihr Geld am effektivsten Anlegen können und die besten Zinsen für ihr Kapital bekommen? Unsere Website gibt Ihnen dank eines Festgeldanlage-Vergleichs den richtigen Überblick bei welcher Bank Sie die beste Rendite für ihre Geldanlage erhalten.

Ich gebe zu, in der heutigen Wirtschaftslage ist es nicht gerade einfach ein gut verzinstes Finanzprodukt am Markt zu finden. Gerade die lokalen Banken bieten geradezu unterirdische Zinssätze an, dass es sich fast nicht lohnt dort sein Geld anzulegen. Dank dem Internet und der Globalisierung können Internet-Banken nach wie vor, in Relation zur aktuellen Wirtschaftslage, attraktive Zinssätze für Festgeld anbieten. Dabei können Sie sich entweder für eine deutsche oder ausländische Bank entscheiden. Egal welche Entscheidung Sie treffen – dank Einlagensicherung sind Sie immer auf der sicheren Seite. Gerade seit der Wirtschaftskrise 2017 haben viele Menschen Angst um ihr Geld. Zwar unterscheiden sich die Banken in den jeweiligen Ländern mit der Höhe der Einlagensicherung, aber die Einlage ist in der Regel zu 100% gesichert. Mehr Infos zur sicheren Geldanlage finden Sie unter dem Menüpunkt Einlagensicherung oder auf der Website der jeweiligen Banken.

Wer demzufolge sein Geld mittelfristig anlegen möchte und nicht gerade risikofreudig ist, um mit seinem Geld an der Börse zu spekulieren, für den ist die Geldanlage Festgeld, nach wie vor eine der attraktivsten Anlagemöglichkeiten.

Im Menüpunkt beste Geldanlage haben Sie die Möglichkeit ihre Rendite mithilfe des gewünschten Anlagebetrags sowie dem gewünschten Anlagezeitraums zu berechnen.

Anlagetipps – Tagesgeld, Festgeld, Girokonto & Kreditkarten im Vergleich

Zunehmend mehr Anleger entscheiden sich ganz bewusst für die Direktanbieter, was letzten Endes auch nicht verwundert: Ganz egal ob man sich für Tagesgeld, Festgeldanlagen oder ein Girokonto interessiert – bei den Direktanbietern werden diese Finanzlösungen zu besonders attraktiven Konditionen angeboten.

Natürlich könnte man entsprechende Konten auch einfach direkt vor Ort bei einer regionalen Bank eröffnen und nutzen. Allerdings zeigt die Praxis immer wieder sehr schön auf, dass die Konditionsunterschiede sehr deutlich ausfallen. Dies trifft übrigens längst nicht nur für die Zinssätze zu – auch wenn es um Grundgebühren, Bearbeitungsgebühren etc. geht, schneiden die Direktbanken einfach besser ab. In den meisten Fällen werden überhaupt keine Gebühren erhoben und die Konten können vollständig kostenlos genutzt werden.


Höhere Zinsen sprechen für sich 

Außerdem sollten die existierenden Zinsunterschiede niemals unterschätzt werden. Zwar mag das eine Prozent an Zinsen, welches die Direktbanken bei Tages- oder Festgeld mehr bieten, auf dem Papier nicht sonderlich eindrucksvoll aussehen. Doch wenn man einmal nachrechnet, wird man relativ schnell feststellen, dass die Rendite der Geldanlage auf diese Weise sehr deutlich erhöht wird. Anspruchsvolle Geldanleger können deshalb gar nicht anders verfahren, als auf die Konten der Direktanbieter zu setzen.

Nur ein Vergleich führt zu Top-Konditionen 

Selbstverständlich setzen die Direktbanken für ihre Festgeld und Tagesgeld Konten zum Teil ganz unterschiedliche Konditionen fest. Dasselbe gilt auch für das Girokonto: Die einzelnen Angebote können zum Teil sehr große Konditionsunterschiede aufweisen. Deshalb sollten Verbraucher unbedingt einen Onlinevergleich durchführen. Nur auf diesem Weg gelangt man letztendlich zu den besten Kontoangeboten.

GeldanlageInfo.com hat es sich zur Aufgabe gemacht den Markt für Sie aufzuarbeiten und die besten Anlagetipps vorzustellen. Wir bieten Ihnen mit unserem Finanzvergleich den vollen Überblick über die Konditionen der führenden deutschen Direktbanken – wie z.b. im tagesaktuellen Festgeld Vergleich.

Festgeld als sichere Geldanlage

Die Geldanlage Festgeld ist die optimale Anlageform für den sicherheitsorientierten Sparer, der seine Ersparnisse über einen genau definierten Zeitraum mit Sicherheit entbehren kann.

Über Festgeld als Geldanlage lässt sich das Gesparte optimal vermehren. Es ist keinen Zinsschwankungen und Kursverlusten ausgesetzt. Schon bei Vertragsabschluss steht der Zins fest, der zu 100 Prozent über die gesamte Laufzeit gezahlt wird. Das gibt entsprechende Sicherheit, die beim alternativen Tagesgeld aufgrund des variablen Zinses fehlt.

Festgeld liegt fest

Festgeld wir immer beliebter.Darüber müssen sich Anleger im Klaren sein, Geld, dass in eine Geldanlage Festgeld geflossen ist, ist im Anlagezeitraum nicht verfügbar. Wenn Festgeld vorzeitig gekündigt wird, müssen Anleger herbe Zinsverluste hinnehmen.

Aus diesem Grund sollten nicht die gesamten Ersparnisse festgelegt werden, sondern immer nur der Teil, auf den verzichtet werden, kann, weil er beispielsweise der Altersvorsorge dient.

Vorteile der Geldanlage in Festgeld

  • Sehr sichere Geldanlage im Rahmen der jeweiligen Einlagensicherung
  • Feste Zinsen über die gesamte Laufzeit
  • Festgeldkonten sind in der Regel kostenlos

Geldanlage Rechner

Welche Geldanlage ist die Richtige? Wo gibt es die besten Zinsen? Bei welcher Anlageform erhält man die höchste Flexibilität? All diese Fragen gilt es zu berücksichtigen, wenn eine passende Geldanlage für den eigenen Bedarf gefunden werden soll. Hierbei kann ein Geldanlage Rechner helfen, die richtige Geldanlage zu finden.

Wann sich der Rechner Geldanlage lohnt

Insbesondere dann, wenn eine Geldanlage genutzt werden soll, um Vermögen aufzubauen, mit dem später andere Anschaffungen getätigt werden sollen, ist es wichtig, dass bereits im Vorfeld klar ist, wie hoch die Ersparnisse zu einem bestimmten Zeitpunkt ausfallen werden. Wer auf diese Weise seine Geldanlage berechnen will, braucht vor allem eines: Genaue Zahlen. Und an diesem Punkt wird es schwierig, wenn kurzfristige Geldanlagen ins Visier der Entscheidungen rücken.

Diese gewähren klare Zahlenaussagen meist nur für einen begrenzten Zeitraum. Das Sparziel allerdings geht oftmals über diesen Zeitraum hinaus, so dass es nicht ganz einfach ist, den Rechner Geldanlage mit den richtigen Daten zu füttern. Wer sich aber beispielsweise für längerfristige und fest verbindliche Geldanlagen interessiert, dem kann der Geldanlage Rechner wertvolle Dienste leisten.

Geldanlage berechnen: So geht’s

Um nun herauszufinden, in welchem Zeitraum die Geldanlage welche Renditen abwirft, ist es von Bedeutung, dass man sein Anlagevermögen kennt. Im Festgeld wird meist einmalig ein bestimmter Betrag eingezahlt, der über die vereinbarte Laufzeit mit einem fest vereinbarten Zinssatz verzinst wird. Hierbei werden im Rechner Geldanlage der einmalige Betrag, sowie die Laufzeit und die Zinsen angegeben.

Anders sieht es aus, wenn eine Geldanlage in Form eines Sparplans agieren soll, so dass jeden Monat zusätzliche Beträge eingezahlt werden. Auch hierfür gibt es einen Rechner Geldanlage, der eine vergleichsweise genaue Berechnung erlaubt. Dabei muss angegeben werden, welcher Betrag monatlich eingezahlt wird und wie die Verzinsung aussieht. Anschließend kann man die Geldanlage berechnen und erfährt, wie viel Geld nach einem, zwei oder fünf Jahren darin enthalten sein wird.

Geldanlage Festgeld

In diesen Tagen ist es für die meisten Verbraucher von größter Bedeutung, dass eine Geldanlage ihnen Sicherheit bietet. Zu tief sitzt der Schock von Bankenpleiten und dem Verlust der Ersparnisse, die uns in den letzten Monaten und Jahren immer wieder begleitet haben. In diesem Fall ist die Geldanlage Festgeld die richtige Wahl. Festgeldanlagen zeichnen sich durch eine sehr hohe Sicherheit aus, sie werden schließlich über den Einlagensicherungsfonds der Banken und Sparkassen in Deutschland oft in siebenstelliger Höhe abgesichert, und das pro Kunde. Doch welche Festgeldanlage ist nun die Richtige? Neben der Sicherheit geht es den meisten Anlegern doch auch um eine attraktive Rendite, wenn sie Geld anlegen.

Der Vergleich Festgeldanlage hilft bei der Auswahl

Mittlerweile bietet das Internet für fast jeden Bedarf einen Vergleich an. So natürlich auch für die Geldanlage Festgeld. Mit diesem Vergleich kann jeder Anleger herausfinden, welche Festgeldanlage für ihn am besten geeignet ist.

Dafür bedarf es nur weniger Angaben, wie etwa der Summe, die angelegt werden soll, sowie der Laufzeit, über die diese angelegt werden soll. In der Regel werden Festgeldanlagen mit Laufzeiten von einem Monat bis hin zu fünf Jahren, teilweise sogar länger, angeboten. Als Faustregel gilt dabei, dass Festgeldanlagen mit längerer Laufzeit genauso höhere Renditen versprechen. Das liegt einfach darin begründet, dass die Banken über die gesamte Laufzeit fest mit dem Geld rechnen können. Diese Sicherheit vergüten sie mit entsprechend hohen Zinsen.

Keine vorzeitige Verfügbarkeit bei Festgeldanlagen

Allerdings sollten Verbraucher, die sich für eine Festgeldanlage entscheiden, ebenso darüber bewusst sein, dass es hier keine Möglichkeit gibt, vorzeitig über das Geld zu verfügen, ohne dabei gewisse Einbußen hinzunehmen. Oftmals werden beim vorzeitigen Abruf der Festgeldanlage deutlich geringere Zinsen gezahlt, und das auch noch meist rückwirkend bis zum Vertragsbeginn.

Die Festgeldanlage ist dementsprechend nur dann zu empfehlen, wenn das Geld über die vereinbarte Laufzeit mit Sicherheit nicht benötigt wird. Andernfalls ist mit Einbußen zu rechnen.

Geldanlage Zinsen

Jeder Mensch der ein wenig Geld angespart hat, möchte es so gut es geht anlegen. Diese Anlage von Kapital soll soviel wie möglich Zinsen für den Anleger bringen.

Auf dem Finanzmarkt in Deutschland gibt es eine Vielzahl von guten, aber auch schlechten Anlagemöglichkeiten für den Kapitalgeber. Die persönlich richtige und lukrativste Form herauszufinden ist nicht immer leicht.

Einige Interessenten wollen ihr Geld sicher auf einer Bank anlegen und nehmen hier die Tatsache, dass sie relativ wenig Zinsen bekommen gerne in Kauf. Andere wiederrum sind etwas risikofreudiger und legen Geld in Aktien, Wertpapiere, Edelmetall oder auf dem Forexmarkt an.

Diese Anlageformen bieten zwar bedeutend mehr Zinserträge den Geldgebern an, sind aber auch nicht immer ohne Risiko des Verlustes vom Kapital durchführbar.

Gerade in den sehr unruhigen Zeiten der Wirtschaft und den ständigen Kursgewinn und Verlust des Euros, sollte der Anleger etwas vorsichtig sein, um nicht Gefahr zulaufen, dass er sein Vermögen teilweise oder ganz einbüßt.

Zu diesen Gegebenheiten, kommen auch die vielen „schwarzen Schafe“, welche sich im Bereich der Investmentberatung breit gemacht haben. Diese Servicedienstleister sind nur darauf bedacht den Kunden soviel wie möglich Geld aus der Tasche zu locken. Meist versprechen sie sehr hohe Kapitalerträge, die aber wenn man es genau betrachtet, sehr unrealistisch sind. Das vom Kunden erhaltene Kapital wird dann in sehr risikoreiche Geschäfte investiert, um einen guten Gewinn damit zu machen. Geht etwas schief, ist immer der Anleger der Dumme.

Egal für welche Art der Geldanlage sich der Geldgeber entscheidet, er sollte sich im Vorfeld genauestens darüber erkundigen, was wirklich für ihn dabei an Zinserträgen herausspringt und vor allem wie risikoreich das Geschäft wirklich ist. Was aber auf alle Fälle vor eine Geldanlage gemacht werden sollte, ist die Nachforschung, ob der Anlageberater seriös ist, denn sonst ist man schnell in den Fängen eines Abzockers gelandet.

Langfristige Geldanlagen

Langfristige Geldanlagen – für wen eignet sich diese Anlageform

Langfristige Geldanlagen werden über einen Zeitraum von mindestens 5 Jahren abgeschlossen, wobei das Kapital während dieser Zeit nicht unbedingt fest angelegt sein muss. Die Laufzeit sollte jedoch aufgrund möglicher Schwankungen unbedingt eingehalten werden. Doch für wen lohnt sich eine langfristige Geldanlage und welche ist die beste?Bei der Wahl der richtigen langfristigen Geldanlage sollte die Risikobereitschaft immer berücksichtigt werden. Festverzinsliche Wertpapiere und Wertpapiere des Bundes weisen hierbei das geringste Risiko auf. Sie können über eine Laufzeit von bis zu zehn Jahren abgeschlossen werden und haben einen festen Zinssatz. Dazu zählen Anlagen wie Staats- oder Unternehmensanleihen und Bundesschatzbriefe.
Die meisten Anleger entscheiden sich hierbei für die Unternehmensanleihen, da sie die höchsten Renditen versprechen. Allerdings sollte man einen Blick auf die Bewertungen der Rating-Agenturen wie Moodys werfen. Sie prüfen die Bonität der Firmen. Gerät ein Unternehmen in die Insolvenz, sieht der Anleger sein Kapital nie wieder. Ähnlich wie Unternehmensanleihen funktionieren auch die Staatsanleihen, die von öffentlichen Körperschaften ausgegeben werden. Doch auch hier gilt: Ist der Staat bankrott, entfallen Zinszahlungen und Kapitalrückzahlungen.Als eine der sichersten langfristigen Geldanlagen gilt der Bundesschatzbrief. Er wird von der Bundesrepublik Deutschland ausgegeben und ist gebühren- und spesenfrei bei Banken und Sparkassen erhältlich. Bei einem Mindestanlagebetrag von 52 € und einem jährlich steigenden Zinssatz soll dem Anleger ein Anreiz gegeben werden, bis zum Ende der Laufzeit an dem Wertpapier festzuhalten.

Praktisch kein Risiko wird bei den Sparbriefen der Banken eingegangen. Bereits bei Abschluss des Vertrages kann der Anleger mit einer festen Verzinsung rechnen. Wertverluste wie bei den börsenorientierten Unternehmens- und Staatsanleihen sind hierbei ausgeschlossen. Eine vorzeitige Kündigung ist nicht möglich. Sparer sollten sich also ganz genau überlegen, welche Laufzeit sie wählen. In einer finanziellen Notlage gibt es bei einigen Banken die Option, das Kapital vor Ende der Laufzeit freizugeben, wobei allerdings mit Zinsverlusten zu rechnen ist.

Anleger, die bei einer höheren Rendite ein höheres Risiko nicht scheuen, können in Aktien oder Aktienfonds investieren, wobei Aktienfonds den Vorteil haben, dass man hier mehrere Aktien in einem Paket erwerben kann. Hierbei können bestimmte Anlageschwerpunkte gesetzt werden, z. B. Aktien einer bestimmten Branche, Region oder Ländergruppe. Hierbei geht man zwar kurzfristig ein höheres Risiko ein, hat aber langfristig gesehen größere Chancen auf Wertsteigerungen.

Wem das Risiko zu hoch ist, kann sich auch für bestimmte Zertifikate als langfristige Geldanlage entscheiden. Durch Kapitalgarantie ist der Anleger zumindest zum Ende der Laufzeit vor Kursverlusten geschützt.

Einlagensicherung schützt den Anleger

Tagesgeldanlagen sind sichere Anlagen. Für den Anleger gibt es keinerlei Kursrisiko wie bei Aktien- oder Fondsanlagen und bei der Anlage in Euro besteht auch kein Währungsrisiko. Die deutschen Anleger profitieren außerdem noch von dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds, bei denen die meisten Banken Mitglied sind und der die Auszahlung von Geldern sichert, wenn die Bank durch Turbulenzen Zahlungsprobleme haben sollte.

 

 

Der Einlagensicherheitsfonds erstattet das Anlagekapital sowie die angefallenen Zinsen. Entsprechend der Zugehörigkeit der Bank zur Bankengruppe gibt es Einlagensicherungsfonds für die Privatbanken, für die Sparkassen und für die genossenschaftlichen Finanzinstitute.

Neben den Einlagensicherungsfonds der Banken, die freiwillig eingerichtet wurden, gibt es noch das Einlagensicherungsgesetz. Hier ist die Höchstgrenze einer Entschädigung bei Einlagen auf 100.000 Euro pro Anleger gesetzlich festgelegt. Zusammen mit den freiwilligen Einlagensicherungsfonds können Anleger davon ausgehen, dass ihre gesamte Anlage zu 100 Prozent sicher ist und sie den Betrag im Falle einer Insolvenz der Bank auch komplett wieder bekommt.

Informationen zu der jeweiligen Regelung und der Mitgliedschaft in einem Einlagensicherungsfonds können bei den Banken erfragt oder nachgelesen werden. Informationen hierzu veröffentlichen die Finanzinstitute auf den Webseiten oder in den Vertragsbedingungen.

Steuerliche Informationen zu Tagesgeldzinsen

Tagesgeldzinsen werden steuerlich als Einnahmen aus Kapitaleinkünften betrachtet. Deshalb fällt bei diesen Zinseinnahmen auch die Abgeltungssteuer an, die seit dem 1. Januar 2017 gilt. Von der jeweiligen Zinszahlung behält die Bank 25 Prozent sowie zusätzlich den Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent ein.

Anleger, wie diejenigen, die goldmünzen kaufen, die zudem noch kirchensteuerpflichtig sind, zahlen zusätzlich noch die Kirchensteuer von 8 bzw. 9 Prozent. Die einbehaltenen Steuern werden dann direkt an das Finanzamt abgeführt, ohne dass der Steuerpflichtige sich um etwas kümmern muss.

Jedem Anleger wird die Möglichkeit gegeben, die Zinsen aus Tagesgeldern auch steuerfrei zu erzielen. Innerhalb des Rahmens des Steuer-Freibetrages von 801 Euro pro ledige Person und Jahr bzw. dem doppelten Betrag von 1.602 Euro bei verheirateten bzw. zusammenveranlagten Personen werden die erzielten Zinsen von der Bank steuerfrei ausgezahlt.

Für einen allein stehenden Sparer bedeutet das konkret, dass er im Jahr 26.700 Euro als Tagesgeld mit einer Verzinsung von 3,00 Prozent anlegen kann, ohne dass ein Steuerabzug durch die Bank erfolgt. Bei einer Verzinsung von 2,50 Prozent sind es sogar über 32.000 Euro, die steuerfrei angelegt werden können. Für verheiratete Anleger würden sich die Anlagesummen verdoppeln.

Um den Steuerabzug für die Tagesgeldzinsen zu vermeiden, muss der Bank ein Freistellungsauftrag erteilt werden. Der Steuer-Freibetrag kann auch auf mehrere Banken aufgeteilt werden. Wichtig ist aber, dass pro Jahr nur die gesamte Summe von 801 Euro bzw. 1.602 Euro steuerfrei sind. Die Finanzämter prüfen nach, ob die Freibeträge auch eingehalten wurden.